| Beschreibung | • | Ziele | • | Eignung | • | Voraussetzungen |
| Themen: | 4. Sem: Psy | • | 5. Sem: Philo | • | 6. Sem: Päd | • | 7. Sem |
| Abschlussprüfungen | • | Schwerpunktwahl |
| Auskünfte | • | PDF-Version |
| Psychologie und Pädagogik sind die grundlegenden Wissenschaften, die sich mit menschlichem Erleben, Verhalten und Zusammenleben auseinander setzen. Beide sind zentrale Fächer der Human- und Gesell-schaftswissenschaften, deren Ergebnisse in so unter-schiedlichen Wissenschaften wie etwa Soziologie und Medizin von Bedeutung sind. Die Philosophie ist von den Forschungsgegenständen her nicht begrenzt; in ihr wird grundsätzlich das bewusst gemacht, was gewohnheitsmässig in den Einzelwissenschaften und in der Lebenspraxis nicht in Frage gestellt wird. Die drei Fachbereiche ergänzen sich im Schwerpunkt PPP gegenseitig, um menschliche Existenz und menschliches Verhalten bewusst wahrzunehmen und verstehen zu lernen. | |||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| Ziele | Der Schwerpunkt PPP möchte zum einen Grundwissen in Psychologie, Philosophie und Pädagogik vermitteln. Zum anderen aber soll dieses Wissen im Unterricht des Schwerpunktfachs auch auf die eigene Person und auf gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen, Probleme und Gegebenheiten bezogen werden. Ein wichtiges Anliegen des Schwerpunkts ist es, einzelne Themen aus den Perspektiven aller drei Fachbereiche des Schwerpunkts zu betrachten und so die Fachbereiche gegeneinander zu vermitteln (Siehe v. a. Stoffplan 7. Semester). | ||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| Eignung | Der Schwerpunkt PPP eignet sich daher: für Studierende, die sich für menschliches Leben und Zusammenleben so sehr interessieren, dass sie sich – unabhängig von einem Berufsziel – vertiefend darauf einlassen möchten; für Studierende, die einen Studiengang im Bereich der Human- und Gesellschaftswissenschaften anstreben: neben den Fächern des Schwerpunkts z. B. auch Publizistik, Jus, Politologie, Soziologie, Ethnologie, Theologie; für Studierende, die eine Laufbahn mit hoher sozialer Verantwortung anstreben, z. B. eine Laufbahn im Bereich der Politik, der Diplomatie, der Verbandstätigkeit, der Fürsorge, des Managements, des Kommunikations- und Pressewesens, der Medizin und nicht zuletzt in allen Bereichen des Erziehungs- und Schulwesens. |
||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| Voraussetzungen | Der Schwerpunkt knüpft nicht direkt an Fächer an, die auf der Sekundarstufe I gelehrt werden. Es werden daher keine Vorkenntnisse erwartet; wünschenswert sind aber gute Fähigkeiten im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der Muttersprache, Freude am Denken und Diskutieren – und ein Interesse an der Sache. Erwartet wird auch die Bereitschaft, sich mit den dargebotenen Inhalten persönlich auseinander zu setzen. |
||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| Themen | 4. Semester Grundfragen und Grundprobleme der Psychologie; Alltagspsychologie versus wissenschaftliche Ansätze der Psychologie. Methoden der Psychologie und Pädagogik; erfahrungs- und geisteswissenschaftliches Vorgehen. Wahrnehmung und Verhalten. Psychische Funktionen und Fähigkeiten, z. B. Sprache, Intelligenz, Denken, Kreativität, Gedächtnis und Lernen. Psychische Kräfte: Emotionen (z. B. Angst, Aggression) und Motivation. Soziale Interaktion und Kommunikation. Einführung in die Philosophie und in philosophisches Denken. Behandlung der zwei philosophischen Grunddisziplinen Erkenntnistheorie und Ethik. Vergleichende Behandlung mindestens einer von den Studierenden ausgewählten oder vorgeschlagenen Teildisziplin der Philosophie (z. B. Religionsphilosophie, Ästhetik, Sprachphilosophie; auch Themen wie Liebe und Sexualität oder Tod und Todesbilder stehen zur Auswahl). Möglichkeit und Notwendigkeit von Erziehung. Psychische Entwicklung: z. B. Motorik, Wahrnehmung, Denken, Sprechen, Moral, Sexualität, Motivation und Sozialverhalten. Erziehungsziele. Erziehungsstile. Medienpädagogik. Sonderpädagogik. Koedukation, Geschlechterrollen. Interkulturelle Pädagogik. |
||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| Abschlussprüfungen | Die Abschlussprüfungen werden aufgrund der Verteilung der Erfahrungsnoten in den Fächern Psychologie und Philosophie durchgeführt. Welches Fach in welcher Weise geprüft wird, legt die Fachgruppe PPP für jedes Jahr fest. Die schriftliche Prüfung enthält ausserdem Fragen zu Einzelthemen aus der Pädagogik, um das Übergewicht der Philosophie zu kompensieren. Der Prüfungsstoff wird von den Lehrpersonen für jedes Jahr festgelegt. Er kann grundsätzlich alle Semester umfassen. | ||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| Hinweise für die Wahl des Schwerpunkts |
Neigungswahl: Der Schwerpunkt sollte entsprechend den Neigungen, Interessen und besonderen Fähigkeiten gewählt werden, nicht nach dem zu erwartenden Lernaufwand. Abgesehen vom Erfolgserlebnis, das sich im Ringen um einen ungeliebten Lerngegenstand erzielen lässt, kann Lernen nur ein positives Erlebnis sein, wenn man das wirklich wissen will, was man lernt. Ausserdem werden Gegenstände, für die man sich interessiert, viel leichter aufgenommen und besser behalten. Fachkombinationen: Bei der Wahl des Schwerpunkts sollte schon bedacht werden, welche Ergänzungsfächer sich dazu kombinieren lassen. Lateinobligatorium:
Für einige Fächer wird an Schweizer Universitäten
ein Nachweis über
Lateinkenntnisse verlangt. An der Universität Zürich lassen
sich Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Ethnologie, Politologie,
Publizistik, Jus, Medizin und viele andere Fächer ohne Latein studieren.
Philosophie und Theologie können ohne Latein nur im 2. Nebenfach
studiert werden. Das Latein ist unerlässlich für ältere
Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Kunstgeschichte und
Musikwissenschaft. Verschiedene Universitäten
verlangen für unterschiedliche Fächer Lateinkenntnisse. Da
die Studentenzahlen weiterhin steigen, ist ein weiterer Abbau der Lateinobligatorien
eher unwahrscheinlich. |
||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| Auskünfte | Psychologie/Pädagogik St. Gallen:
Martin Treschl Sargans:
Markus Hofer Philosophie St. Gallen/ Sargans:
Joachim Schmid, |
||||||||||||||||||
| Seitenanfang | |||||||||||||||||||
| PDF-Version | Info SPF PPP (PDF) Info SPF PPP (ZIP) (komprimiert; wird direkt auf Festplatte geladen, benötigt aber ein Unzip-Dienstprogramm, z. B. StuffIt Expander) |